Die Kuckuckslichtnelke ist eine einheimische Pflanze. Sie ist bei unseren Nützlingen beliebt und eine Wirtspflanze für einige Schmetterlingsarten. Sie wächst in der Natur auf feuchtem Grasland und an Waldrändern. In ländlichen Gegenden trifft man ihn manchmal am Wegesrand an, und wenn eine Wiese nicht zu oft gemäht und gedüngt wird, kann man hier und da die rosafarbenen Ährchen zwischen dem Gras auftauchen sehen. Sie ist eine sehr schöne Ergänzung für einen Garten, der ein wenig verwildern darf, aber auch (was viele nicht wissen) sehr schön in Töpfen oder Pflanzgefäßen zu ziehen.
Die Pflanze wird etwa 50-75 cm hoch und blüht von Mai bis September. Die Pflanze stellt keine großen Ansprüche an den Boden, mag aber einen Platz in der Sonne oder im Halbschatten und einen feuchten Boden.
Sie können die Kuckuckslichtnelke im April
vorsäen. Die ideale Keimtemperatur liegt bei 20 °C. Im Allgemeinen keimen die Samen schnell und die ersten Blätter entwickeln sich bereits nach zwei Wochen. Nach etwa 9 bis 10 Wochen, wenn die Pflanzen abgehärtet sind, können Sie sie in den Garten verpflanzen. Achten Sie dann auf einen Pflanzabstand von etwa 20 cm.
Gut zu wissen: Manchmal kommt es vor, dass nach zwei bis vier Wochen noch nichts gekeimt ist. Die Samen sind dann wahrscheinlich noch in der Ruhephase und brauchen eine Kälteperiode. Dann können Sie sie wieder ins Freie säen, damit der Unterschied zwischen Tag- und Nachttemperatur sie „aufweckt“. Achten Sie darauf, dass Sie nicht tiefer säen als die Korngröße der Samen.
Um diese zusätzliche Arbeit zu vermeiden, können Sie auch im Mai oder im September/Oktober direkt in das Freiland säen. Dann haben Sie zwar etwas weniger Kontrolle über Ihre Aussaat, doch die Natur wird alles von selbst regeln.